3. Dezember 2021
Home » Tesla News » Der „Tesla-Experte“. Oder: Einer der auszog, den Irrtum zu etablieren.

13 thoughts on “Der „Tesla-Experte“. Oder: Einer der auszog, den Irrtum zu etablieren.

  1. Ah, Helmut Becker…jetzt weiß ich wer das ist. Tja, ab einem gewissen Lebensalter fällt der Blick und die Vorstellungskraft wohl zwangsläufig nach hinten… wie lang hab ich wohl noch???

  2. Ist mir erst heute morgen wieder aufgefallen – Kinder sehen immer mit großen leuchtenden Augen meinen Tesla an und lieben ihn. Begeisterung ist ein mächtiger Baustein um erfolgreich zu sein. Die zukünftigen Generationen werden Verbrenner völlig out finden!

  3. Die Argumente, weshalb H. Becker auf dem Holzweg sind, wurden ja schon vielfach erwaehnt. Trotzdem nochmals:

    Es wird ein (fast-noch) Startup mit etablierten Herstellern verglichen, und das Klumpenrisiko Verbrenner ebenso ignoriert wie die Tatsache, dass Tesla Produktionskapazitaet aus dem Boden stampft. Wer ist am Ende wohl strategisch besser aufgestellt?

    Auch der Verweis auf die Wichtigkeit der Hybridtechnologie negiert, das diese noch viel mehr als BEVs auf Regularien und Subventionen beruht, die kaum laenger Bestand haben dueften als eine Legislaturperiode dauert. Im Gegensatz dazu marschieren BEVs stramm auf Kosten- und CO2 Paritaet zu (oder haben die schon unterschritten). Wer ist am Ende wohl strategisch besser aufgestellt?

    Die Tatsache das Tesla an der gesamten Wertschoepfungskette (von Rohstoffgewinning bis Recycling) arbeitet und Innovationen bzw. Disruptionen einfuehrt steht auch in krassen Gegensatz zu der ueberwiegend vorhersschenden Meinung bei (nicht nur) deutschen OEMs, Batterien seien commodity. Wenn BMW mit stolzgeschwellter Brust ankuendigt, selber den Einkauf von Kobalt zu uebernehmen, damit in Afrika keine Sklavenkinder das Zeug mit blossen Haenden aus dem Boden kratzen hat Tesla z.B. schon die kobaltfreie Batterie eingefuehrt. Wer ist am Ende wohl strategisch besser aufgestellt?

    BMW, Nissan, Renault und einige Koreaner haben versucht, das Thema BEV von unten anzugehen. Sehr wettbewerbsintensive Maerkte mit relativ geringen Margen. Tesla kam von oben. Positioniert im Luxus/Oberklassesegment hat man die Basis fuer Kostensenkungen fuer ein erfolgreiches Mittelklassesegment geschaffen. Jeder MS oder MX Kaeufer hat Anschubfinanzierung fuer das M3 geleistet. Was ist die Marke Tesla wohl an der Boerse wert? Wieviel Anschubfinanzierung fuer BEV Disruption hat dagegen wohl ein e-up beigesteuert? Wer ist am Ende wohl strategisch besser aufgestellt?

    Waehrend traditionelle OEMs (ok, ausser VW) noch immer in ihrer Technologieoffenheit herumwaten, kommen von dort mit lautem Marketinggetoese lauter Kompromissvehikel auf den Markt, die die Nachteile von Verbrennerplattformen und BEVs auf sich vereinen. Ein BMW iX3 oder i4 ist ein schreiendes Argument gegen solche Totgeburten. Inzwischen verfeinert Tesla immer weiter seine Systemintegration (OTA faehiger zentraler Rechner anstatt eine Vielzahl von babylonistisch kommunizierenden Steuergeraeten, Octovalve, Bedienkonzept, Megacastings). Und all das ermoeglicht variantenarme effiziente Produktion von komplette Ausstattungskonfigurationen zu sehr wettbewerbsfaehigen Kosten, und den Abverkauf von Fahrzeugen schon auf dem Transportweg. Wer ist am Ende wohl strategisch besser aufgestellt?

    Ob die Haendler- und Werkstattnetze von traditionellen OEMs in Zeiten von Direktvermarktung, OTA und wartungsfreier E-Technik wohl noch ein Vorteil sind? Wie bringen (speziell kleinere) OEMs ihre unabhaengigen (Mehrmarken-)Haendler auf Spur, BEVs offensiv anzubieten, wenn die Haendler ihr Servicegeschaeft wegbrechen sehen? Wer ist am Ende wohl strategisch besser aufgestellt?

    Herr Becker, haben Sie schon mal an einen SuC geladen? Ging ziemlich schnell und einfach, nicht? Wer ist am Ende wohl strategisch besser aufgestellt?

Nix mehr.Gschlossn.