28. September 2021
Home » Meinung » Die German Angst vor dem dreckigen Elektroauto wird mittels Studien “hochgekocht”

15 thoughts on “Die German Angst vor dem dreckigen Elektroauto wird mittels Studien “hochgekocht”

  1. Was sagen eigentlich die old-OEM zur dieser zweifelhaften Koch-Kunst? Da mittlerweile fast alle – nolens volens – auch BEV-Anbieter sind, kann ihnen das doch gar nicht gefallen? Außerdem: Sind die Hersteller eigentlich zu doof zu rechnen? Dass Tesla für eine M3 60% CO2-Ersparnis angibt gegenüber einem auch nur halbwegs vergleichbaren Verbrenner: bekannt. Und zwar mit dem aktuellen Strommix.

    Aber auch BMW rechnet seine BEV Fingerprints exakt vor, modellgenau. Hier beispielsweise für den iX3: -40% mit konventionellem Strom, -67% mit Grünstrom. https://www.bmwgroup.com/content/dam/grpw/websites/bmwgroup_com/responsibility/downloads/de/2020/Umweltbericht_BMW-iX3.pdf (jeweils im Vergleich zu einem X3 30i Benziner). Zertifiziert vom TÜV Rheinland.

    Hier auch ganz interessant: https://www.bmwgroup-werke.com/dingolfing/de/aktuelles/Start-der-Serienfertigung-des-BMW-iX.html BMW iX Fertigung, CO2-Ersparnis und Wasser, Recycling…

    https://www.bmw.de/de/topics/faszination-bmw/elektromobilitaet/nachhaltigkeit.html 80% weniger CO2 Emissionen je produziertem Fahrzeug beim iX bis 2030. Und: “In einem Vergleich der Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus liegt er 45% unter einem vergleichbar motorisierten SAV mit Dieselmotor. Dies liegt an Maßnahmen wie der Nutzung 100% regenerativer Energiequellen oder der transparent eingekauften Rohstoffe entlang der gesamten Lieferkette”.

    1. wobei mal ganz ehrlich gesagt, manches auch pure Werbeslogans sind oder?

      Wie sollen den VW, Mercedes, BMW sicherstellen, dass im polnischen oder ungarischen Stromnetz überhaupt EE drin sind. Dafür können dann auch LG und Samsung nix, dass es dort praktisch keine EE gibt, außer die haben sich ja ganz bewusst für diese Länder entschieden.

        1. es ging mir um die Zellen dafür, die ja angeblich soooooooo viel Strom verschlingen……da sind Ungarn und Polen ja ideale Standorte ohne jeden Hauch von EE…..

  2. Hallo Pamela, das trifft dann wieder meinen Lieblingsspruch vom letzten Jahr:
    Wissenschaftler haben herausgefunden …. und sind dann ganz schnell wieder reingegangen.
    Ich unterscheide mittlerweile seit einigen Monaten deutlich zwischen “Experten” und Fachleuten.
    Den Verkehr zu elektrifizieren schein in D besonders schwer zu sein. Die Schwäbsche Eisenbahn ist bis heute nicht durchgehend elektrifiziert, ev. sollte man das Lied umdichten.
    Die Chinesen haben dagegen einen Plan und reaktiviert einfach mal die Transrapidstrecke im Emsland.
    https://magnetbahn.org/news/das-600-km-h-maglev-forschungszentrum-in-qingdao

    “Irrlehren der Wissenschaft brauchen 50 Jahre, bis sie durch neue Erkenntnisse abgelöst werden, weil nicht nur die alten Professoren, sondern auch ihre Schüler aussterben müssen.” Max Planck

    das wird diesmal eng

  3. Dabei beschränkt sich die eMobilität mitnichten auf den PKW. Gerade kam im Radio mal wieder ein guter Beitrag darüber, wie dämlich sich D anstellt im Vergleich zu seinen Nachbarn. Es ging um die Schiene:
    https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2021/07/07/vision_ohne_visionaere_der_schleppende_weg_zum_dlf_20210707_1840_a056bd0b.mp3
    Schon erstaunlich was wir uns da so leisten.
    https://www.swissinfo.ch/ger/deutschland-bremst-eisenbahn-gueterverkehr-durch-europa-aus/46010168

    Unsere Verkehrsminister machen wohl lieber teure Immobilienprojekte wie Stuttgart 21 oder jetzt in Hamburg Altona, oder glaubt noch wer ernsthaft, dass es dabei primär um den Verkehr geht?
    https://www.heise.de/tp/features/Stuttgart-21-und-die-Immobilienlobby-3387339.html
    https://www.hamburg.de/verlegung-fernbahnhof-altona/

    Genausowenig wie es bei den diversen Gutachten um “Erkenntnisgewinn” geht, es ist reine “third Party technique”. Was darunter zu verstehen ist kann man hier ganz nett nachlesen:
    https://www.heise.de/tp/features/Die-grosse-Klimaverschwoerung-3383723.html

    1. die Innenstädte werden doch jetzt eh leerer. Außer die Party und Fressmeilen. Ansonsten dürfte sich da bald Platz für Wohnen und Leben bieten…..

      Edit: Schlimm dass so viele Menschen so käuflich sind. Selbst wenn es ums Überleben der Menschheit geht….

Nix mehr.Gschlossn.