23. Oktober 2021
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42 thoughts on “T&E Studie: Tesla, Du bist nicht allein, wenn Du träumst vom Wandel…

  1. Das Interessante an disruptiven Technologien ist ja, dass das Tempo der Veränderung stets viel schneller geht als selbst die Verfechter dieser Technologie angenommen haben aufgrund von Eigendynamiken.

    Von den Kritikern und denjenigen, die gerne am „Althergebrachten“ hängenbleiben, ganz zu schweigen.

    Nokia und Kodak wurden schon oft genug genannt.
    Diess hat nicht umsonst das Nokia Beispiel als warnendes Beispiel gebracht.

  2. wenn VW 2030 mehr könnte, liefert man einfach die Plattform an Ford.
    (also indirekt hat man sie dann gekauft)

      1. Werkelt VW denn nicht längst an der nächsten Plattform, bzw. überarbeitet MEB bereits?

        1. Dieses Landcruiser/Artemis Programm das auf 2026 verschoben wurde ist mir bekannt, beim MEB selbst aber nichts genaueres.

    1. bemerkenswert… ich darf mal zitieren: „ Die Wahrscheinlichkeit, dass der nächste Neuwagen vieler Menschen ein E-Auto – oder zumindest der letzte Verbrenner – ist, steigt also. Denn beim Neukauf eines Verbrenners gerate ab 2025 der Wiederverkaufswert unter Druck, warnt BCG-Experte Burchardt. »Derzeit befürchten Menschen, dass sie ein E-Auto auf dem Gebrauchtmarkt schlechter loswerden als einen Verbrenner. Das wird sich umkehren.« Gleichzeitig werden die Batteriepreise weiter sinken und E-Autos auch beim Kaufpreis mit Verbrennern mithalten können. »Ab 2027 werden Elektroautos billiger sein als Verbrenner«, erklärt T&E-Direktor Cornelis, »damit hat sich die Frage nach einem Verbrennerausstieg bei Pkw zum Teil erledigt“.

  3. Ich fasse das mal zusammen: Die OEM halten möglichst lange an der Verbrenner-Technologie fest. Das kann man ja tun. Aber was ist, wenn die Verbraucher das Rechnen anfangen. Dazu mal ein Vergleich wer bietet mehr „Bang for the Buck“:
    Das bekomme ich bei Tesla für 43.990 Euro Brutto (nach Abzug der Umweltbonus): Ein Model 3 LR weiß mit Top-Ausstattung und 400x PS.
    Das bekomme ich bei Audi für 43.990 Euro: A4 Limousine Benziner Quattro mit Automatik, 204 PS, Serienausstattung und NULL Extras. Wenn ich den A4 wie mein Model 3 LR ausrüste, kostet er 22.000 Euro mehr. Und hat immer noch nur die halbe Leistung.
    Dazu kommen noch erheblich weniger Betriebskosten. Und ich habe die Chance durch eine Photovoltaik die Betriebskosten drastisch zu senken.
    Und wenn die Fuhrparkmanager es merken ? Au weia, au weia…

    1. die Fuhrparkmanager können im Gegensatz zum Privatkunden ja rechnen – und sich ggf. auch eine eigene PV-Infrastruktur aufbauen, die sich ich bei dem Spiel ganz vorne. Und natürlich die Dienstwagenfahrer: https://www.autohaus.de/nachrichten/autohandel/dataforce-studie-dienstwagenfahrer-als-treiber-der-elektrifizierung-2887510 Müssen bloß noch die Privilegien für Plugins weg, sonst gewinnt der Audi PHEV nämlich trotzdem… 😠

    2. Deinen Vergleich finde ich nicht so richtig realistisch… ich kann auch rechnen, aber ich leiste mir trotzdem eben das Auto, welches ich will, und eben einiges mehr als ein z.B. Golf Variant kostet, der es natürlich ebenso tun würde…

      Beim Autokauf zählen meines Erachtens weit mehr emotionale, subjektive und ja, auch irrationale Kriterien, als man denkt…

      Nur „das Meiste für’s Geld“ ist zu kurz gedacht… bzw. ist für jeden das „Meiste“ auch etwas anderes… das sind sicherlich nicht immer PS, oder „Potenzial für autonomes Fahren“ oder oder oder….

      Deshalb ist ja die Vielfalt so schön… 😉

      Du wirst nicht jeden auf der Welt „catchen“ können mit „bei Tesla gibt es am meisten PS und SuCs für’s Geld“… auch wenn es für dich natürlich legitim ist, so zu entscheiden… 👍🏻

      NT: Und bei weitem nicht jeder hat PV, das ist für die meisten auch ein Nicht-Argument…

      1. Eben darum vermeiden die OEM in meinem Augen es tunlichst, echt „sexy“ BEV zu bauen, die einfach nur Spaß machen. Dazu gehört auch, bloß nicht das Laden zu einfach zu machen.

    3. …. Und dazu kommt noch der Wiederverkaufswert. Ich hatte das mal neulich ausgerechnet: Für einen A4 Wertverlust im 1.Jahr >40%. Da ist auch jegliche Diskussion um etwaige Neuwagenrabatte obsolet.

        1. Nein, deshalb der Link… alles nachlesbar für Interessierte 😉

          Will hier nicht den ganzen Artikel „spamen“…

          Die Zahlen hat DAT schließlich so genannt…

        2. die Förderung bewirkte besonders bei gebrauchten BEV Kleinwagen, dass diese nahezu unverkäuflich wurden, z.B. ein UpMiiGo, eine ZOE etc. Kein Wunder, weil der Neukauf z.T. dank Förderung einfach billiger kam. Das versaut natürlich den statistischen Schnitt für alle BEV.

          Trotzdem ist am BEV Gebrauchtmarkt nichts komisch, wir haben das Thema auch schon mal sehr ausführlich beleuchtet: https://teslarista.de/meinung/batterieelektrische-gebrauchtwagen-die-verzerrte-darstellung/ Und aktuell hat auch SPON was darüber veröffentlicht: https://www.spiegel.de/auto/elektroautos-klimakrise-das-schnelle-ende-des-verbrenners-a-a7960026-0acd-48af-b0a0-44337f5713ee

          Nicht zu lange warten mit dem Abstoßen eines ICE Cars, sag ich mal: „Die Wahrscheinlichkeit, dass der nächste Neuwagen vieler Menschen ein E-Auto – oder zumindest der letzte Verbrenner – ist, steigt also. Denn beim Neukauf eines Verbrenners gerate ab 2025 der Wiederverkaufswert unter Druck, warnt BCG-Experte Burchardt. »Derzeit befürchten Menschen, dass sie ein E-Auto auf dem Gebrauchtmarkt schlechter loswerden als einen Verbrenner. Das wird sich umkehren.“

          PS: 2025? Na viel Glück, so lange würde ich ganz sicher nicht mehr warten 😉

        3. Die Firmen mit Dienstwägen müssen auch auf die Praktikatibilität achten… Fahrtzeit ist Arbeitszeit, zahlt der Kunde… solange es bei uns Dieselfahrzeuge gibt, werde ich wahrscheinlich eins haben… außer es tut sich extrem viel bis 2025… und bis 2032 wären das nochmal 4 Stück Diesel… schau mer mal, wie sich alles entwickelt…

        4. Ich kann nicht direkt auf den Post antworten der auf die Automobilwoche verweist (Ossi ist bei mir gesperrt). Solche Statistiken sind total sinnlos und überflüssig, da sie Äpfel mit Birnen vergleichen. Natürlich ist ein i3 aus 2013 heute nicht wettbewerbsfähig und deshalb schlechter verkaufbar. Aber von den Anfangswehen der BEVs auf einen generell schlechten Wiederverkaufswert zu kaprizieren ist nichts als das bekannte Schlechtschreiben der ICE Lobby. Ich gehe ja auch nicht von einem generellen 0% Wertverfall meines M3 aus, nur weil die Dänen momentan heiß auf Gebrauchte sind.

        5. Ich gehe sogar noch weiter: auch ein i3 aus 2013 hat heute noch seine Käufer, für den Innenstadtverkehr ist er nach wie vor perfekt. Billigster i3, den ich finden konnte (deutscher Anbieter): 13.000 Euro. Aus 2014, also über 7 Jahre alt. Da kann man wohl nicht meckern. 7 Jahre alte Verbrenner haben es schon schwer, überhaupt noch die grüne Umweltplakette zu ergattern – auch Verbrennertechnologie veraltet und verliert dadurch an Wert. Da gibt es für BEV überhaupt keine Ausnahmesituation, das ist pure Propaganda.

        6. Du hast natuerlich Recht, der i3 ist ein (nahezu) perfektes Stadtauto, auch nach 7 Jahren. Ich bin damals auch mit der kleinsten Batterie praechtig zurechtgekommen, die kleine Reichweite spielt in der Praxis keine Rolle. Dazu: rostfreie CFK Struktur, tolles Tuerkonzept, kleiner Wendekreis, Fahrspass und absolut zeitloses Design. Der i3 ist jetzt schon ein Klassiker.

          Das Einzige was ich an dem Auto HASSE ist die rumpelige Vorderachse.

  4. wir zerreißen uns über VW, aber das größte Problem international ist wohl der kleine rote Punkt links außen: Toyota. Und das nur, weil sie auf dem deutschen Markt kaum eine Rolle spielen? Muss man sich doch mal wirklich an der eigenen Nase fassen…

    1. Wenn es für Toyota tatsächlich zum Problem wird, ist es (umsatztechnisch) wohl gut für die anderen… auch wenn es hart ist, das zu sagen…

    2. Ein anderes Trauerspiel ist BMW. Deren Problem ist m.E. Noch gravierender: Während Toyota immer noch vor einem leeren Blatt sitzt und grübelt wie man denn mit dem Thema BEVs umgehen will, marschiert BMW schnurstracks in die Sackgasse: es werden noch immer Milliarden verpulvert in technologieoffene Fahrzeugarchitekturen, die weder richtig ICE noch BEV können. Bis dato war es vielleicht gut genug überhaupt ein BEV im Angebot zu haben (z.B. e-Golf), aber mit der den wachsenden Konkurrenz steigen die Ansprüche der Kunden noch überproportional an: der i4 ist eine absolute Totgeburt (Front, Mitteltunnel, Radstand), aber der ist nun mal da und nimmt Platz weg für ein richtiges BEV. Dito für i3x.

      Die Geschäfte laufen bei BMW ja im Moment glänzend – aber schon morgen kann der Spuk mit den PHEVs vorbei sein, und an FC in PKw glaubt sowieso niemand mehr.

      Noch keine Strategie zu haben ist vielleicht weniger schädlich als eine falsche.

Nix mehr.Gschlossn.