28. September 2021
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13 thoughts on “Elektromobilität benötigt 2030 laut NPM nur 40 Prozent des heutigen Grünstroms

  1. Die Einen rechnen so, die Anderen so. Ist eigtl. aber sowieso egal, denn damit es mit der CO2-Reduzierung und den Klimazielen klappt, muss unser gesamter Strom CO2-neutral produziert werden. Und wenn dann noch alle Länder dieser Erde ganz schnell mitmachen, ihre Verbrenner zusehends abschaffen und ihren Strom ebenfalls CO2-neutral produzieren,dann könnte es vielleicht sogar etwas werden mit den Klimazielen.

    Bei allen Wünschen – allein mir fehlt der Glaube, dass die Menschheit das gemeinsam hin bekommt, wenn ich doch nur schon sehe, welche Uneinigkeit und fehlende Einsicht quer durch die Bevölkerungsschichten alleine hier in Deutschland herrscht.

  2. Die 20% mehr an Strom sind jetzt ja nicht neu.
    Was ich mich aber frage: hat die Industrie schon einen Plan, wie und woher sie das benötigte grüne H2 beziehen? Besonders die Stahlindustrie bräuchte ja Unmengen davon (von der Voest in AT gab’s da mal ne Aussage, glaub die bräuchten dafür soviel Strom wie ganz Österreich), bis auf Pilotanlage und die geplante H2 Produktion im hohen Norden hört man da aber nicht viel, nur dass man immer mehr Farben beim Wasserstoff erfindet. Grün, blau, grau, türkis,…

    1. vielleicht bringt es ja was den Stahlbedarf zu reduzieren?🤔

      Z. B. Baustahl reduzieren mit Kohlefaser? siehe Carbonbeton….

      1. Carbon hat aber wieder den Nachteil, dass es nicht wirklich einen Nutzen gibt für Recycling-Carbonfasern und generell noch in den Kinderschuhen steckt.
        Es könnte damit aber auch Beton eingespart werden, da meines Wissens nach, weniger Überdeckung benötigt wird und höhere Zugfestigkeit bietet, was wieder dünnere Elemente bedeuten kann.
        Und Beton selbst ist ja auch ein riesiger CO2-Treiber und die Sandmafia steht auch hinten dran.

        Stahl hat halt den Vorteil, dass es recht leicht sortierbar und zu 100% recyclbar ist.

        Add: aber am Ende wird es wohl nur weitere Abwanderung der “schmutzigen” Industrie geben, nach Indien, Türkei oder China.
        Wir Europäer klatschen uns dann wieder selber zu und zeigen auf die dreckigen Chinesen, obwohl wir, dank Auslagerung, einer der Hauptabnehmer von denen sind.

        1. Schutzzölle, dann in Form von Klimazöllen….sollte machbar sein.

          Zum Carbonbeton. Er soll auch noch länger halten und natürlich hast du Recht mit dem Sparen von Beton wegen Überdeckung. In Sachsen wurde wenigstens 1 Brücke schon damit gebaut….jetzt wartet man erstmal 20 Jahre.

          Recycling ist doch einfach….schreddern und im Straßenbau….so wird der Straßenbau noch eine Kohlenstoffsenke…..

    2. spannend – eigentlich niederschmetternd – fand ich auch die unverblümte Aussage, die industrielle Wasserstoff-Nutzung benötige quasi die Wasserstoff-Autos, damit sich das Gesamtsystem “Wasserstoffwirtschaft” überhaupt rechnet (= für die Industrie nicht unnötig teuer wird). Das ist schon hart, und aus Sicht einzelner Fahrzeuglenker (nicht nur Pkw, auch Lkw) sicher kein Trost. Immerhin schätzt der Arbeitskreis den Anteil BEV, wenn man mal die Strombedarfe hochrechnet, als extrem führend ein. Mal sehen, ob die Nische für H2-Fahrzeuge dann überhaupt noch groß genug ist für deren Hersteller…

        1. stimmt auch wieder… und mein Gott, wer sich schlanke 30 Euro Betriebskosten je 100 km leisten kann und will, der kann auch anteilig die Kosten für 1.000 H2-Tankstellen von je 1 Mio. Euro pro Stück übernehmen. Das wären für 1.000 Toyota Mirai 3 in 2030 dann… ähhh… 1 Mio Euro pro Fahrzeug Halter. Einmalig natürlich nur. Ist dann aber wirklich was sehr Exklusives… 👍

        2. übermäßiger überdimensionierter Rohstoffverbrauch…..NICHT nachhaltig….gibt keine Mini-Pömpel?

        3. doch nachhaltig, denk nur an die diversen Anwendungsmöglichkeiten. Zuhause sowieso – und auch im mobilen Einsatz. z.B. könnte man das Ding anderen Verkehrsteilnehmern ins Gesicht drücken, falls sie unangemessen frech werden.

Nix mehr.Gschlossn.